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Zwischenfazit 2017




Das Jahr 2017 ist zur Hälfte rum und ich kann in kleines Zwischen-Fazit zu meinem Immobilien-Projekt schreiben. Wie ich mich damit fühle, wie weit ich bei meinen Zielen bin und wie ich die Zukunft sehe.

 

Außerdem werde ich auf die Entwicklung meines passiven Einkommens, mein Immobilienjahr und meiner persönlichen Entwicklung eingehen. Fangen wir mit den Zielen an.

Inhaltsverzeichnis

1) Zwischenfazit 2017
2) Ziele 2017
3) Aktuelles Passives Einkommen
4) Allgemeine Zufriedenheit
5) Weiteres zu meinem Immobilien-Jahr


Ziele 2017

Anbei meine Ziele, die ich mir für 2017 im Bereich beruflich/Immobilien gesetzt hatte.

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Ich hatte im Jahr 2016 sechs Wohnungen gekauft, also hatte ich diese Zahl für 2017 verdoppelt. Ich bin ein großer Freund vom Verdoppeln der Ziele! Das hört sich beim Aufschreiben der Ziele immer sehr ambitioniert und groß an, stellt sich später aber als sehr realistisch heraus. Das halbe Jahr ist rum und ich habe bereits 13 Wohnungen gekauft. Das Ziel ist also übererfüllt.

 

Als zweites Ziel hatte ich mir ein Mehrfamilienhaus gesetzt. Das konnte ich bisher nicht umsetzen. Bisher habe ich mich auch nicht groß darum gekümmert. Anfang des Jahres hat mir ein Makler mal ein paar MFH vorgestellt, aber ich hatte noch einige ETWs mit meiner Bank abzuarbeiten (Lastenübergang). Mittlerweile habe ich sechs „offene“ Wohnungen abgearbeitet und für die verbleibenden vier Wohnungen dürfte der Lastenübergang diesen oder nächsten Monat passieren. ETW14 jetzt mal außen vor gelassen.

 

Lies: Meine Wohnung #20

Lies: Mein erstes Mehrfamilienhaus

 

Wenn ich es also ernst meine, muss ich etwas Eigenkapital sparen, um mir ein erstes kleines MFH kaufen zu können. Ich denke da an die Kategorie um die 200.000€. Mal schauen, ob es sowas auf dem Markt gibt und rentabel ist. Dafür müsste ich mich aber bei den Investments von ETWs dieses Jahr zurück halten…und das fällt mir schwer, wie ich weiter vorne schon geschrieben habe (siehe ETW14).

 

Wichtig wären mir hier vor allem der Lerneffekt eines MFH und das Nehmen der nächsten Hürde. Bisher fühlen sich MFH noch sehr „groß“ und unüberschaubar an. Vor allem weil ich das Handling durch die fehlende Eigentümergemeinschaft und die fehlende IHR noch nicht gut einschätzen kann.

 

Meinen dritten und vierten Punkt werde ich dieses Jahr nicht schaffen. Das liegt aber weniger an mir, sondern mehr an den Gegebenheiten meiner Firma. Ich hatte ein super letztes Jahr und beides in meinem Zielgespräch gefordert. Beförderung und mehr Kohle. Am Ende sind es „nur“ 2.160€ mehr und keine Beförderung geworden.

 

Begründung: „Es muss im Rahmen des Teams bleiben“. So ein scheiß! Wenn es danach geht, dann werde ich nie befördert. Weil die anderen (Mitte 55 Jahre alt) auf ihrem (Senior-)Level verbleiben und kein Bock auf Höheres haben. Und wenn die das Level des ganzen Teams nicht erhöhen, darf ich auch nicht höher. So erstickt man Motivation und Ehrgeiz im Team.




Bezüglich des neuen Wissens habe ich mich gut eingearbeitet. Ich habe zusammen mit der SAP Basis unser BW Portal vom classic auf Fiori umgestellt. Dafür musste ich mir einiges an Wissen aneignen. Habe ich im Selbststudium und mit Hilfe von google und youtube gemacht. Diesen Punkt kann ich also abhaken.

 

Dazu kommt, dass ich bisher drei große Projekte dieses Jahr hatte, und alle on time, on Budget und mit großer Kundenzufriedenheit abgeschlossen habe. Somit habe ich Ende des Jahres wieder Futter für neue Gehaltsverhandlungen.

 

Wenn ich aber erneut sehe, dass mich mein Team limitiert, dann muss ich wohl die Suche nach etwas Neuem forcieren. Auf der einen Seite schade, da wir nächstes Jahr HANA einführen und ich dort viel lernen kann, auf der anderen Seite will ich keine Karriere bei einer Firma machen. Meine Zukunft liegt in meinen Immobilien.

 

Bei meinen privaten Zielen habe ich ebenfalls mehr als die Hälfte erreicht, ich bin auf einem guten Weg. Aber das würde hier den Rahmen sprengen.Zwischenfazit2017


Aktuelles Passives Einkommen

Und damit kommen wir zum nächsten Punkt, dem passiven Einkommen. Als Ziel hatte ich mir damals 50 Wohnungen gesetzt, weil ich ein passives Einkommen von monatlich 5.000€ wollte. 3.000€ zum Abdecken aller Kosten und 2.000€ für zusätzliches Wachstum. Anfangs des Jahres war ich bei 72 € passiven Einkommen, mittlerweile bin ich bei monatlichen 950 €. Ich habe also fast 20% meines Zieles erreicht.

 

Wenn ich mein passives Einkommen jedes Jahr um 20% steigern kann, dann brauche ich noch 2 Jahre zur finanziellen Unabhängigkeit und 4 Jahre zur finanziellen Freiheit. Das klingt gut und ist realistisch. Ich merke, wie ich dieses Jahr die Investitionskosten für neue Objekte teilweise schon durch den Cash aus den alten Objekten bezahlen kann….das fühlt sich sehr gut und befriedigend an. Es ist wie ein kleiner Schneeball der immer grösser wird. Man bekommt mehr Kohle, bessere Kontakte und mehr Vertrauen in sein Tun. Dadurch erzielt man wiederum noch bessere Ergebnisse.

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Große Rückschläge blieben bisher aus. Bis auf eine grössere Reparatur von einem Fenster (400€) und dem Absenken der Kaltmiete einer Wohnung durch Mieterwechsel (von 334€ auf 299€) habe ich alles heil überstanden. Meine Mieter machen keine Probleme und die Miete kommt regelmäßig. Das darf gern so weiter gehen. Bisher lässt sich alles super remote regeln. Internet und Handy reichen vollkommen aus.

 

Meine P2P Investments entwickeln sich ebenfalls bestens. Ich habe jetzt schon mehr als doppelt so viel Gewinn wie im Juli…Meine Prognose für Ende August ist der dreifache Gewinn (Zinseinnahmen). Ein Fazit kann ich aber erst am 1.9. geben, wenn der August komplett abgeschlossen ist. So wie es aussieht, braucht P2P immer erstmal einen Monat Anlauf um richtig ins Rollen zu kommen. Also bei jeder neuen Einzahlung dauert es rund 1 Monat, bevor es richtig losgeht. Momentan bin ich mit ungefähr 50.000€ dort investiert und werde es erstmal bei diesem Betrag belassen. Meine Sparraten die kommenden Monate werde ich auf meinem Konto liegen lassen, um zukünftige Kaufnebenkosten zahlen zu können (siehe Text zum MFH oben).

Lies: Mein P2P Zwischenfazit – Erfahrungen nach 9 Monaten


Allgemeine Zufriedenheit




Allgemein bin ich sehr zufrieden mit allem Erreichten. Ich merke, dass es Schritt für Schritt voran geht und Immobilienkauf wie jedes andere Gebiet erlernbar ist und mit der Zeit immer einfacher wird. Übung macht den Meister.

 

Zusammen mit dem Wissen, dass man vieles von Zuhause machen kann, ist das eine wichtige Erkenntnis. Das zeigt mir, dass ich meine berufliche Zukunft in diesem Business haben kann. Diese Zukunft trägt zwar mehr Verantwortung – große Zahlen, Einfluss von Mietern – , aber auch wesentlich mehr Kontrolle und weniger Arbeit.

 

Vielleicht steigt die Arbeit mit den Immobilien in Zukunft, aber da sehe ich kein Problem. Diese Arbeit macht mir nämlich sehr viel Spaß. Man hat die volle Kontrolle, hat zeitliche und örtliche Unabhängigkeit und macht alles für sich. Für niemanden anderes. Diese Kombination ist mir sehr wichtig.

 

Ich merke, wie ich in meinem „normalen“ Job immer demotivierter werde. Ich habe überlegt woran das liegt. Eigentlich habe ich gerade ein spannendes Projekt. Trotzdem bin ich etwas demotiviert, weil ich eben weiß, dass es etwas viel cooleres gibt (Selbstständigkeit mit eigenen Immobilien). Die Freiheiten und die Entfaltungsmöglichkeiten bei den Immos motivieren mich dermaßen stark, sodass ich für die Aussichten in meinem normalen Job keine Augenbraue mehr verziehen kann. Außerdem ist der Stundenlohn bei den Immobilien viel höher. Skalierbarkeit sei dank!

 

Lies: Zeit ist Geld – Wie du deine Zeit wertvoller machst!

 

Trotzdem bin ich auf meinen normalen Job (noch) angewiesen, um meine aktuellen Kosten zu decken und für meine Investitionen sparen zu können. Ich merke, wie ich mich diesbezüglich stark zusammen reißen muss. Ähnlich wie der 63 jährige Rentner, der mit 67 Jahren in den Ruhestand darf.

Ich muss mir also etwas überlegen, wie ich mich noch 4 Jahre für meinen normalen Job begeistern kann. Mal schauen. Parallel dazu habe ich noch eine andere Idee. Die ist aber noch nicht spruchreif, dazu im nächsten Monat mehr.


Weiteres zu meinem Immobilien-Jahr

Dieses Jahr hatte ich bei Freunden einen kleinen Vortrag zum Thema finanzielle Freiheit gehalten und der kam sehr gut an. Es ging nicht um Expertenwissen oder Geldverdienen, sondern lediglich um das Aufzeigen eines neuen, interessanten Weges. Was die Leute draus machen, ist ihnen dann überlassen.

 

Des Weiteren treffen wir uns in Zürich regelmäßig im Monat zum Immobilien-Stammtisch. Vor knapp 1,5 Jahren hatte ich den Stammtisch zusammen mit einem anderen Investor ins Leben gerufen und mittlerweile sind wir 24 Leute in der Whatsapp-Gruppe und 9 Personen beim Stammtisch. Weitere Investoren sind gerne gesehen!

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Lies: Abschluss November 2017

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