Psychologie der Superreichen

Abschluss Oktober 2017 und mittelfristige Strategie

Allgemeines




Inhaltsverzeichnis:
1) Allgemeines
2) Aktueller Stand meiner 19 Wohnungen
3) Mehrfamilienhäuser
4) Buchempfehlung Psychologie der Superreichen
5) P2P Einkommen
6) Mittelfristige Strategie
7) Blog

Es wird Zeit für meinen Oktober-Abschluss-Artikel, aber ich komme kaum zum Schreiben. Das liegt daran, da ich etwas Neues für mein Business entdeckt habe und das echt süchtig macht. Der Aufbau von Nischenseiten.

 

Ich bin durch Zufall über ein Video von Fritz Recknagel gestolpert und dort auf den Aufbau und Vertrieb von Nischenseiten aufmerksam geworden. Der Vorteil: man kann alles selber machen, muss auf Niemanden warten (wie Makler, Notar, usw.) und kann viel optimieren.

 

Umso besser die Nische und die (Empfehlungs)-Seite dazu ist, desto mehr Kohle wirft sie ab. Mich fasziniert dieses Konzept und ich habe meine erste Seite gebaut. Das Wissen dazu gab’s auf der Seite der Digital Army.

 

Lies: Homepage der Digital Army

 

Dort habe ich mir alle Videos zu den Nischenseiten angeschaut (4 Tage non stop 10h-13h), viel gelernt und parallel meine Seite aufgebaut. Laut Fritz werfen solche Seite nach 2-3 Monaten Geld ab und dann permanent mit wenig Aufwand. Eine Erklärung wie das funktioniert, gibt’s in folgendem Video.

Was meinen Cash im Oktober angeht, so ist dieser etwas niedriger als im September. Das liegt daran, dass ich etwas Geld aus dem P2P abgezogen hatte, da ich mein Mehrfamilienhaus kaufen wollte. Daraus wurde erstmal nix. Mehr dazu siehe unten.

 

Insgesamt hatte ich im Oktober den Eigentumsübergang meiner letzten offenen Wohnung. Hat auch lang genug gedauert. Jetzt wird erstmal nix Neues mehr gekauft, bis ich ein tolles Mehrfamilienhaus finde.

Vermietertagebuch


Aktueller Stand meiner 19 Wohnungen

Wie oben geschrieben, gehören nun alle 19 Wohnungen mir und werfen Cash ab. Im Oktober gab es ein paar mehr Anfragen für Reparaturen und Kostenübernahmen. Einige habe ich akzeptiert, andere auf 2018 geschoben. Zwei meiner neuen Mieterin wollen den Boden ausgetauscht bekommen, da sie dort 10 Jahren wohnen und der alte Vermieter nichts gemacht hat. Ich werde mich am Material beteiligen, verlegen wollen die Mieter jeweils selbst.

 

In den fünf Wohnungen meines Wohnungs-Paketes in Schkeuditz habe ich jeweils die Miete um 10% erhöht. Ich bin nichts ans Maximum gegangen, sondern habe überall nur 20€ drauf gepackt. Somit habe ich ab Januar 2018 insgesamt 100€ mehr. Diese werden dann in die Renovierungen der Böden fließen. Alle Mieter haben sofort und ohne Einwand akzeptiert. Schließlich waren die alten Mieten sehr alt, teilweise noch von deren Einzug und nie erhöht.

 

So sah die Rechnung mit den alten Mieten aus.

Vermietertagebuch

Und so mit den neuen Mieten:


Mehrfamilienhäuser




Mit den Mehrfamilienhäusern hatte ich im Oktober sehr viel Pech. Ich hatte 4 interessante Objekte gefunden, 3x den Gutachter losgeschickt und 4x wurde mir das Objekt 2 Tage vor der Nase weggeschnappt. Sowohl ich als auch meine Bank sind etwas gefrustet. Trotzdem versucht mich meine Bankerin aufzumuntern, nachdem ich ihr die letzte Absage schrieb.

 

„Guten Tag Herr Raue,

schade aber nicht zu ändern ;-( Bleiben Sie ruhig dran. Sobald Sie mir wieder was schicken, werde ich dies bevorzugt zeitnah bearbeiten.“

 

Wenn ich demnächst was finde was sich gut rechnet, werde ich sofort meinen Gutachter los schicken, meine Bank informieren und das Objekt reservieren. Als Preis peile ich irgendwas zwischen 250.000€ – 300.000€ an.

 

Lies: Gutachter deutschlandweit

 

Interessanter Weise hat mir am Wochenende ein Kumpel etwas von einem MFH in Braunschweig erzählt, welches noch nicht auf dem Markt ist. Allerdings meinte ehr, er könne den Eigentümer zum Verkauf bewegen, wenn er sich auf mich als Käufer verlassen kann. Wir haben am Mittwoch unser erstes Gespräch darüber…mal schauen, was da geht.

Lies: Kauf meines ersten Mehrfamilienhauses


Buch Psychologie der Superreichen

Wenn man sich viel mit Business, Mindset und Finanzen beschäftigt, kommt man um das Lesen von guten Büchern nicht herum. Sie helfen ungemein sich mehr zu fokussieren, neue Ideen zu bekommen und sein Business voran zu treiben. Im Oktober habe ich das Buch „Psychologie der Superreichen“ von Rainer Zittelmann gelesen.

 

Empfehlungslink: Psychologie der Superreichen

 

Ein tolles und sehr informatives Buch. Schließlich sollte man groß denken und sich große Ziele setzen. In dem Buch geht es darum heraus zu finden, ob die Superreichen ein gleiches Mindset haben und ob sie ähnliche Historien habe. Und ob man daraus etwas ableiten kann. Hier ein Kurzer Text aus dem CoverVermietertagebuch

„Der Autor, selbst Multimillionär, hat intensive Gespräche mit 45 Hochvermögenden geführt. Die meisten sind Selfmade-Multimillionäre und besitzen ein Nettovermögen zwischen 30 Millionen und 1 Milliarde Euro. Er sprach mit ihnen über ihre Jugend, Motive, Einstellungen, Erfolgsstrategien und den Umgang mit Rückschlägen. Zudem absolvierten alle einen Persönlichkeitstest. Das Ergebnis ist ein einmaliger Einblick in die Psyche der deutschen Vermögenselite, wie es ihn nie zuvor gab. Zitelmanns Studie wurde an der Universität Potsdam als Dissertation angenommen, mit magna cum laude bewertet und erscheint mit Psychologie der Superreichen erstmals auch als Buch.“

 

Aus dem Buch habe ich entnommen, dass die Reichen viele Gemeinsamkeiten haben. Es wird beispielsweise über die prägende Jugendzeit geschrieben. Die meisten kamen aus der Mittelschicht und hatten zum Großteil Eltern in der Selbstständigkeit. Viele hatten Vorbilder im social circle und fast alle hatten neben der Schule gearbeitet. Die meisten im Verkauf, dadurch lernten sie schnell den Vorzug von Provision und Skalierbarkeit. Außerdem betrieben fast alle viel Sport, die meisten sogar Leistungssport. Ein sehr interessanter Punkt.

 

Es wird viel über die Motive für den Selbstständigkeit geredet, Reichtum als Lebensziel, die Bedeutung von Geld und verkäuferischen Fähigkeiten. Weitere Themen sind Optimismus, Risikofreudigkeit, Bauchgefühl, Konfliktbereitschaft, Neokonformismus und der Umgang mit Rückschlägen.

 

Ich bin noch nicht ganz mit dem Buch durch, bin aber voll begeistert. Mit einigen Punkten kann ich  mich stark identifizieren und finde Parallelen in meiner Vergangenheit und Gegenwart. Das Buch lohnt sich. Es ist ein dicker Wälzer, da dies eine Doktorarbeit des Autos war. Am Anfang gibt’s etwas trockene Theorie, aber dann geht in den Interviews die Post ab. Wenn ich das Buch komplett durch habe, schreibe ich eine kleine Rezession. Wer das nicht abwarten kann, kann bedenkenlos zugreifen und alles ausführlich selbst nachlesen.

Empfehlungslink: Psychologie der Superreichen


P2P Einkommen

Bei dem P2P hat sich nicht viel getan. Ich hatte wie gesagt etwas Geld abgezogen und später wieder drauf gepackt. Mit Robocash habe ich eine neue Plattform mit ins Boot geholt und 1000€ zum Testen drauf gepackt. Sieht mir recht gut aus. Dort hat es den Vorteil, dass dort nur kurz laufende Darlehen von 1 Monat vergeben werden.

 

Dadurch hat man im Zweifel sein ganzes Geld immer nach einem Monat wieder. Hier die Adresse zum Ausprobieren. Wenn es nach einem Monat gut läuft, werde ich mehr Geld drauf packen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten und berichten, ob die Plattform was taugt.

Lies: Zwischenfazit meines P2P Portfolios

robocash


Mittelfristige Strategie

In einem meiner ersten Beiträge hatte ich geschrieben, dass ich ungefähr 10 Jahre brauche, um mein Ziel der finanziellen Freiheit zu erreichen. Die 10 Jahre hatte ich mir als Hausnummer gesetzt und nicht wirklich strukturiert begründet. Es hörte sich einfach gut an.

 

Lies: 50 Wohnungen in 10 Jahren

 




Mittlerweile habe ich einiges an Erfahrungen mit meinen Ausgaben und meinen Investments gemacht, sodass ich die Planung detaillierter und begründeter machen kann. Eine erste Idee nach einigen Analysen ließ auf maximal 5 Jahre zur finanziellen Freiheit schließen.

 

Ich hatte im ersten vollen Jahr ein Portfolio an Wohnungen erarbeitet, welches mir rund 1000€ passiven Cash erwirtschaftete.

 

Dazu kamen noch Einnahmen aus P2P. Ich hatte also gesehen, dass man mit der richtigen Strategie sich in einem Jahr ein monatlich passives Einkommen von 1000€ erarbeiten kann. Also rechnete ich einfach 5 Jahre hoch. Jedes Jahr einen Tausender mehr im Monat. Also nach 2 Jahren 2000€ monatlich, nach 3 Jahren 3000€ monatlich, usw.

 

Somit hätte ich meine Ziel-Summe von 5.000€ nach 5 Jahren erreicht. Das erste Jahr ist rum, bleiben also noch 4 Jahre. Inflation, neue Zinsbindungen, Mieterhöhungen mal außen vor gelassen. 5 Jahre anstatt 10 Jahren hört sich schon mal viel besser an.

 

Lies: Mieterhöhung – wie geht das? Meine best practice

 

Dann habe ich weiter gedacht und noch andere Annahmen getätigt. Wenn ich es schaffe meinen KFZ-Kredit und meinen P2P-Kredit schnell abzuzahlen, dann habe ich 1250€ weniger monatliche Kosten. Dann kann ich meine Kosten ganz schnell auf 2.000€ pro Monat senken, wobei dort noch 1.000€ Miete eingerechnet sind.

 

Da ich ohne festen Job wieder von der Schweiz nach Deutschland ziehen kann, könnte man die Miete auch noch auf 600€-700€ senken. Ich könnte auch in meiner grössten eigenen Wohnung in Leipzig wohnen (72qm²) für 445€ (Kredit + Hausgeld + Instandhaltungsrücklage).

 

Da ich davon ausgehe, dass ich die 2.000€ passiv Ende 2019 zusammen habe, könnte ich Ende nächsten Jahres von meinem passiven Einkommen leben. Vorausgesetzt ich müsste die Kredite nicht bedienen.

 

Lies: Meine Ziele für 2018

 

Um noch weiteres Geld für das Bedienen der Kredite zu haben, müsste ich noch ungefähr ein weiteres Jahr dran hängen, also Ende 2020. Oder zwei weitere Jahre zum kompletten (Sonder)-Tilgen dieser Kredite, also Ende 2021. Das würde wie folgt aussehen

  • Ende 2019  habe ich 2.000€ passives Einkommen.
  • Ende 2020 habe ich meinen P2P Kredit abgezahlt.
  • Ende 2021 habe ich meinen KFZ Kredit abgezahlt.

Somit wäre ich Ende 2021 finanziell frei mit rund 2.000€ Cash im Monat. Wenn ich meinen Porsche verkaufe, vielleicht sogar früher. Dazu kommt, dass ich mir meine Pensions-Kasse der Schweiz unter gewissen Umständen auszahlen lassen kann, wenn ich wieder dauerhaft nach Deutschland gehe.

 

Lies: Der Porsche als Investmentbremse

 

Da wären auch nochmal locker 25.000€ – 30.000€ drin, welche ich eventuell fürs Kaufen/Abbezahlen meiner Immobilien nutzen kann. Da ich die Pension (das Schweizer Wort für Rente) eh nicht brauche, kann ich es auch abziehen und tausend Mal besser investieren.

 

Alles in allem viele Spielerein. Vor allem wenn man bedenkt, dass man vielleicht 50% weiter arbeitet, als Freelancer Projekte macht oder mit Hobbies ein bisschen Geld verdient (z.B. Tanzlehrer). Auf jeden Fall hätte ich die Option meine 10 Jahre auf 3 weitere Jahre runter zu kürzen und verschiedene Wege einzuschlagen.

 

Oder ich mach noch 4 weitere Jahre um auf die 5.000€ passives Einkommen zu kommen. Ich habe viele Ideen….und alle hören sich besser an als ein stupider Angestellten-Job bis 67…

 

Mal schauen wie sich das Ganze entwickelt, ich werde euch wie immer auf dem Laufenden halten…

Lies: Privatier mit 38 – Nie wieder arbeiten müssen

Lies: Abschluss November 2017

2 Kommentare

  1. Sehr interessant Alex. Freut mich, dass es wirklich zu klappen scheint. Sind schon gute Brötchen drin oder erst nächstes Jahr? Lohnt es sich ehr diesen Blog oder den des Vermieters zu lesen. Beste Grüße
    Max

    Ps: schreib mir ruhig in fb zurück oder ist es besser hier?

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