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Ein neuer Porsche als Investment-Bremse?




Im August 2015 habe ich mir einen neuen Porsche geholt und das Auto über ein Leasing finanziert. Das Ganze kostet viel Geld. Geld, was man zum Investieren nehmen könnte.

 

Es ging eine große Fraktion unter den Investoren, welche Konsum und Luxus verurteilt und versucht als Minimalist zu leben. Also wie passt ein Neuwagen auf Zuffenhausen zur Rendite-optimierten Strategie eines Immobilien-Investors?

 

Inhaltsverzeichnis:
1) Porsche und Investments gleichzeitig?
2) Der Wunsch mit 30 einen Porsche zu fahren
3) Die Kosten des Autos
4) Die Balance zwischen „im Jetzt leben“ und „in die Zukunft investieren“
5) Der Porsche bremst den Ausstieg aus dem Hamsterrad
6) Kosten fantasievoll gestalten
7) Fazit


Porsche und Investments gleichzeitig?

Als Investor ist ein guter Finanz- und Haushaltsplan sehr wichtig. Man sieht welche Einnahmen und Ausgaben man hat. Daraus lässt sich ableiten, wie viel man im Monat sparen und investieren kann. Umso grösser die Differenz, desto mehr können wir sparen/investieren. Daher versuchen viele Investoren ihre Kosten zu senken, wo immer es möglich ist.

 

Jede Ausgabe wird drei Mal überdacht. Schließlich ist jeder Euro, den ich konsumiere, ein Euro weniger für meine Investments. Gerade Ausgaben für teuren und oft sinnlos erachteten Konsum werden gnadenlos gestrichen. Abends auf Partys gehen und sich besaufen? Nein. Ein überteuertes Auto? Nein. Neue Möbel und lange Urlaube? Oft Fehlanzeige. Oder zumindest wird das behauptet.

 

Und nun kommt ein neunmalkluger Immobilien Blogger daher, der sich für 96.000 CHF einen neuen Sportwagen holt. Wasser predigen und Wein saufen? Wie passt das zusammen? Dazu muss man erstmal meinen Hintergrund verstehen.

Porsche und Investments Porsche und Investments

Der Wunsch mit 30 einen Porsche zu fahren

Als ich mit dem Studium begann, habe ich mich ziemlich früh mit Zielen beschäftigt. Oder viel mehr mit Träumen. Für mich war ziemlich schnell klar, dass ich mit 30 einen Porsche fahren wollte. Nicht erst mit 50 oder 60. Damals wurde ich von vielen ausgelacht. Zu groß und zu unrealistisch sei dieses Ziel. Das hat mich damals nur noch mehr bestärkt.

 

Zwar hatte ich keine Zahlen vor Augen und mir nie ein Angebot durchgerechnet, aber trotzdem was es für mich klar. Ich wusste auch, dass das Ganze auf eine Art Finanzierung hinaus laufen würde, da ich bis 30 kein Geld für dieses Auto ansparen konnte bzw. wollte. Ich hatte immer im Hinterkopf „Ich werde das schon irgendwie schaffen“.

 

Als sich mein Studium Richtung Ende bewegte, musste ich mich mit Bewerbungen und potentiellen Arbeitgebern beschäftigen. Ich suchte in der Gegend meines Studien-Ortes Braunschweig. Und siehe da, ich fand eine Stellenausschreibung von MHP. MHP ist eine Tochterfirma von Porsche (IT Beratung) und wirbt mit großen Slogan „Bei uns gibt es einen Porsche als Dienstwagen“. Da war meine Chance.

 

Lies: MHP Homepage

 

Zwar nicht wie ich es mir vorgestellt hatte, aber das war zweitrangig. Ich heuerte bei MHP als SAP BW Junior Berater an und durfte nach meiner Beförderung meinen ersten Porsche bestellen.

 

Ich erinnere mich noch, wie ich vor der Beförderung in den Mittags-Pausen und abends vor dem Porsche-Konfigurator sass. Jeder, der mal einen Neuwagen konfiguriert hat, weiß wovon ich rede. Ein unbeschreiblich geiles Gefühl und immens viel Vorfreude.

Spielen: Der Porsche Konfigurator

Porsche und Investments

Als ich dann im Oktober 2013 meinen ersten Porsche bekam, war ich super glücklich und fuhr jede freie Minute durch die Gegend. Für die Abholung begleitete mich mein bester Kumpel und wir nahmen uns extra 3 Tage frei. Es wurden Geschwindigkeiten jenseits der 250km/h ausgetestet und die Firmen-Tankkarte war mein bester Freund.

 

Rundum war ich im kompletten Auto-Fieber und genoss meine Leidenschaft. Ich hatte nicht nur mein Ziel erreicht, sondern auch einen sehr luxuriösen Part in meinem Leben. Dadurch, dass es ein Firmenwagen war, bekamen wir natürlich Sonderkonditionen. Wie „billig“ der Porsche damals war, darf man gar nicht verraten °_° . Benzin und Fahrsicherheitstrainings mit inbegriffen.

 

Nach einem Jahr musste ich den Wagen abgeben, da die Firmenwagen in der Regel nach einem Jahr getauscht werden. Ich hatte mir bereits einen neuen Porsche konfiguriert. Allerdings verließ ich zu diesem Zeitpunkt die Firma in Richtung Schweiz. Und das war gar nicht leicht. Sicherlich bekam ich in der Schweiz einen höheren Lohn, aber dafür keinen „günstigen“ Dienstwagen mehr.

 

Lies: Züricher Immobilien Investoren Stammtisch

 

So kam es, dass ich nach einem halben Jahr in der Schweiz meinen Flitzer vermisste und mir einen Neuen bestellte. Mir war bewusst, dass ich diesmal alle Kosten selber tragen musste und es sehr teuer wird. Allerdings führte ich zu diesem Zeitpunkt bereits ein Haushaltsbuch und merkte, dass das Auto ins Budget passt.

 

Von Investitionen und Immobilien hatte ich damals noch keinen blassen Schlimmer. Ich sah nur die Differenz von Einnahmen und Ausgaben und beschloss:

 

Ein neuer Porsche muss her.

 

Es war damals einfach zu schön, als das ich darauf verzichten möchte. Betriebswirtschaftlich gesehen, war das natürlich völliger Unfug.

 

Ich hatte ein Monatsticket für die Bahn und konnte jeden Tag mit der Bahn zur Arbeit (30min). Und allgemein wohnte ich direkt in Zürich, wo man kein Auto braucht. Aber bei solchen Autos geht es nicht ums Brauchen. Nicht umsonst ist ein guter Werbespruch von Porsche „Wir bauen Autos die keiner braucht, aber jeder will“.


Die Kosten des Porsches

Nachdem ich im Dezember 2015 angefangen habe mich mit Immobilien und Investments zu beschäftigen, bekam meine Haushaltsrechnung eine höhere Aufmerksamkeit. Ich musste prüfen, wie viel Eigenkapital ich für Immobilien brauche und wie viel ich pro Monat dafür sparen kann.

 

Wenn ich nur die effektiven monatlichen Kosten nahm (Leasing und Benzin), kam ich auf rund 1.500€ monatlich, welche ich für das Auto als Fixkosten hatte. Das sind in einem Jahr die Kaufnebenkosten für zwei 100.000€ Wohnungen….

 

Sicherlich sind die Kosten des Porsches jedes Jahr unterschiedlich, je nach Reparaturen und Anzahl der Kilometer. Daher hier eine kleine Übersicht aus meiner Steuererklärung für 2016. Insgesamt waren das 26.437,98 €, also rund 2.200€ pro Monat.

 

Benzinkosten (rund 9.5l/100km) und Einmalzahlungen wie Steuern/Versicherungen sind mit drin. Aber zu einer ganzheitlichen Betrachtung gehören alle effektiven Kosten dazu.

 

Lies: Meine Steuererklärung 2016

 

Im Laufe des Jahres 2016 wurde mir immer mehr bewusst, dass ich ohne das Auto meine Sparrate verdoppeln könnte. Ich machte mir mehrmals Gedanken, ob ich nicht ohne Auto leben könnte und so meinem Ziel der finanziellen Freiheit viel schneller näher kommen könnte.

 

Ich rechnete mir Verkaufs-Szenarien durch, „Verleih“-Szenarien und Anderes. Man fragt sich immer wieder, ob der Spaß den das Auto bringt, die hohen Kosten aufwiegt. Mittlerweile kann ich sagen: Ja, das tut es. Im Nächsten Abschnitt erkläre ich warum.


Die Balance zwischen „im Jetzt leben“ und „in die Zukunft investieren“




Wie oben beschrieben, leben viele (Jung)-Investoren sehr bescheiden, manche sogar als Minimalisten. Einfach um möglichst viel Geld sparen und investieren zu können.

 

Es wird sich nichts gegönnt und das „Leben“ auf später verschoben. Aber ist das sinnvoll? Jetzt 5-10 Jahre komplett auf Sparflamme leben um dann in der Zukunft die Früchte ernten und gut leben zu können? Ja und Nein.

 

Erstens sind wir jetzt jung und wollen etwas erleben. Und zweitens muss man sich immer wieder vor Augen führen, warum man den ganze Sch**** macht.

 

Man braucht große Motivation um die Disziplin fürs Sparen aufrecht zu halten.

 

Wenn ich 10 Jahre lang auf alles verzichte – eventuell nur auf einer Matratze in einem WG-Zimmer lebe und Dosenfutter esse – dann „verliere“ ich die Lebensqualität von 10 Jahren. Und bekanntlich ist Zeit unsere wertvollste Ressource.

 

Lies: Warum finanzielle Freiheit?

 

Wenn man durch harte Arbeit viel Geld verdient, dann will man sich ab und zu was gönnen und sich selbst bestätigen. Das tut gut und erinnert einen an das ursprüngliche Ziel. Aron vom Youtube-Channel Homo Oeconomicus hat ein gutes Video dazu gemacht.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Man will am sozialen Leben teilhaben und sich nicht komplett abschotten. Man möchte mit den Freunden feiern gehen, ins Kino gehen oder die Seele am Strand baumeln lassen.

 

Soziale Kontakte sind sehr wichtig, um nicht zu einer seelenlosen Maschine zu werden. Und diese sozialen Kontakte sind wichtig, um mentale Energie für die zukünftigen Projekte zu sammeln.

 

Ich denke also, man muss eine gute Balance finden. Man kann auf viel unnötigen Konsum verzichten und das Geld sparen. Komplett auf Konsum verzichten ist aber unmöglich, wenn man kein Zombie werden will. Daher halte ich es so, dass ich meinen Haushalts-Überschuss zur Hälfte aufteile. Also der Teil, der von meinem Einkommen übrig bleibt, wenn ich alle laufenden Kosten abgezogen habe.

 

Wenn ich also 8.000 CHF Einnahmen habe, dann ziehe ich davon die 4.000€ laufenden Kosten ab. Die übrigen 4.000 CHF teile ich 50/50 in Konsum und Sparen auf. Somit kann ich gern 2.000€ für das Feiern, Reisen, Essen und Auto bezahlen. Wenn man sich bewusst ein Konsum-Budget erstellt, kann man das viel mehr genießen. Und wenn am Monatsende etwas übrig bleibt, kann man es immer noch investieren.

 

Des Weiteren lässt diese Art von Konsum in die Zukunft blicken. Gemäß dem Motto „Für sowas Geld auszugeben ist sehr cool. Wenn ich mich jetzt anstrenge, verdiene ich in der Zukunft noch mehr Geld und kann mir noch mehr coole Sachen leisten“.

 

Das Gleiche gilt für das Reisen. Wer ein- zweimal in fremde Länder gereist ist, weiß welch tolles Erlebnis das ist. Und dann macht er sich Gedanken, wie er von diesem leckeren Nektar noch mehr kosten kann. Und zwar mit mehr vorhandenem Geld und Zeit. Es ist wie einmal kosten lassen und dann die Vorfreude zu wecken.


Der Porsche bremst den Ausstieg




Wenn es allerdings darum geht, dass man seinen Angestellten-Job aufgibt und in die finanzielle Freiheit will, dann bremst einen der Porsche immens aus. Schließlich sind das Kosten, die man erstmal durch Einnahmen erwirtschaften muss.

 

Und bei rund 1.500€ monatlich sind das zwei kleine oder ein mittleres Mehrfamilienhaus. Beispielsweise könnte ich mit normalen Kosten von 2.000€ monatlich leben. Das Auto erhöht die Kosten aber auf 3.500€.

 

Sicherlich könnte man das Auto verkaufen, was aber bei einem Leasing und/oder hoher Kilometer-Leistung nicht so einfach ist. In das normalen Arbeits-Gehalt passt das Auto ohne Probleme rein. Wenn man aber nur von Mieteinnahmen leben will, dann sieht man selbst und vor allem die Bank solch Autos als sehr kritisch an.

 

Für mich bedeutet das Auto, dass ich ein bis zwei Jahre länger arbeiten muss, bevor ich in die finanzielle Freiheit kann. Entweder um das Auto abzubezahlen oder um die monatlichen Kosten mit weiteren Einnahmen zu decken.

 

Aus diesem Grund habe ich schon mehrmals daran gedacht das Auto zu verkaufen oder zu verleihen. Ich bin mit meinen Überlegungen aber zu keinem Entschluss gekommen, also bleibe ich beim Status quo.


Kosten fantasievoll gestalten

Ein sehr interessanter Punkt ist die Gestaltung des Unterhaltes für das Auto. Normale Leasingverträge bieten ein bis fünf Jahre Laufzeit und damit eine hohe monatliche Rate an.

 

Durch mein gutes Bank-Verhältnis konnte ich mein Leasing durch eine Finanzierung ersetzen und somit die Rate von rund 1300€ auf 750€ drücken. Mehr dazu habe ich in diesem Beitrag geschrieben.

Lies: Kosten Senken durch Refinanzierung


Fazit

Porsche und InvestmentsMan muss sagen, dass der Porsche die Investitionen bremst. Ohne das Auto könnte ich schneller investieren. Allerdings würde ich mir wie ein Zombie vorkommen, wenn ich den Porsche und allen anderen Konsum weglassen und als Minimalist leben würde.

 

Also anstatt sechs Jahren, bräuchte ich nur vier Jahre. Wie oben beschrieben wird der Ausstieg in die finanzielle Freiheit etwas nach hinten verschoben. Aber dann sage ich mir: Lieber zwei Jahre mehr schuften, als vier Jahre auf allen Konsum und Spaß verzichten.

 

Wenn ich von meinen monatlichen 1.500€ für den Porsche rund 200€ abziehe (die mich ein Monatsticket kosten würde), dann belegt das Auto rund 65% meines Konsum-/Spaß-Budgets. Und das ist vollkommen in Ordnung. Das ist es mir wert. Das Auto macht so viel Spaß und motiviert mich ungemein für meinen weiteren Weg.

 

Wenn man dann noch bedenkt, dass ich pro Monat trotzdem 2.500€ – 3.000€ spare, dann kann ich ein ruhiges Gewissen haben. Ich investiere doppelt so viel, wie mich das Spaß-Mobil kostet. Geht es dir genauso? Wie ist deine Konsum- und Spar-Quote?

 

Außerdem: Vielleicht habe ich mit 40 Jahren gar kein Interesse mehr an Sportwagen. Warum das Ganze also in die Zukunft schieben?

Lies: Mit 38 Privatier – Nie wieder arbeiten müssen

Lies: Ich bin Millionär. Hell Yeah, baby!

14 Kommentare

  1. Hallo Alex,
    wusste garnicht, dass du so ein tolles Auto fährst 🙂 Für.mich sozusagen Konzernauto.

    Ich denke, dass keiner auf das Leben hier und jetzt verzichten sollte. Da gebe ich dir also recht. Das investieren macht aber auch sau viel Spaß und ist zur Leidenschaft bei mir geworden. Dadurch komme ich auch mal in Situationen, wo ich zu sehr Minimalist bin. Oft denke ich dann darüber nach, worüber du geschrieben hast. Seine Träume sollte man dann trotzdem; zumindest zum Teil auch leben, wenn es möglich ist.

    Da du auch deinen Haushaltsplan unter Kontrolle behälst, passt das doch super zu deiner Lebensphase. Wenn dann Kinder irgendwann ins Spiel kommen, sieht das dann mit Hobbys und Träumen eh nochmal ganz anders aus.

    Komm mich doch mal 2018 besuchen und bring dein Porsche gleich mit 🙂

    Viele Grüße
    Christian

  2. Hallo Alex,

    du redest in deinem Artikel von zwei Ausstiegszeitpunkten, 4 Jahres vs. 6 Jahre. Was willst du denn bis dahin erreicht haben? Feste Anzahl an Wohnungen, Networth, Mieteinnahmen? Würde mich interessieren was du dir da als Ziel setzt.

    VG,
    Lejero

    1. Hoi Lejero, ich hatte es wohl etwas falsch formuliert. Ich denke, dass ich in Summe 6 Jahre Zeit in meine Immobilien investieren muss um aussteigen zu können. Zwei davon habe ich geschafft, also bleiben noch 4 Jahre. So kommen die beiden Zahlen zu Stande 🙂

      Das erste Ziel waren 50 Wohnungen haben, das zweite Ziel ist ein Cashflow von 5.000€ pro Monat.

      Viele Grüsse,
      Alex

  3. Hallo Alex,

    Schöner Artikel und ich finde, du hast absolut Recht!
    Wir stehen gerade noch ganz am Anfang der Umsetzung der finanziellen Freiheit, die uns als Student und Mama in Elternzeit noch wahnsinnig utopisch erscheint 😅
    Wir werden gerade inspiriert von Gisela Enders Interviews in ihrem Buch. Die Vorstellung die nächsten 20 Jahre in Askese zu leben, nie ins Kino oder Essen zu gehen, um das Geld zu investieren widerstrebt mir allerdings sehr und geht mir dann doch zu sehr am Leben vorbei. Da kann ich auch den ganzen Tag QVC gucken und abends sagen: ich habe heute 15.000€ gespart, weil ich nichts bestellt habe!
    Lieber Alex, wir feiern dich, deine Art und deinen Blog sehr! Danke, dass du so offen und ehrlich bist. Und ich finde es toll, dass du uns die Möglichkeit gibst, dir einen winzig kleinen Teil zurückzugeben (wie durch die „Affiliate“ Links)
    Mach weiter so, wir freuen uns drauf!
    Liebe Grüße,
    Sarah

    1. Hallo Sarah,

      vielen dank für dein tolles Feedback. Es freut mich, wenn du etwas lernen kannst und ich dich motivieren kann. Ich denke auch, dass man als Investor konsumieren kann. Wenn man es bewusst macht und nebenbei spart, dann passt das. Ich freue mich von euch zu lesen, wenn ihr ebenfalls nach der Elternzeit durchstartet und eure Träume verwirklicht 🙂

      Liebe Grüsse,
      Alex

  4. Ich weiss nicht, ob das mit Deiner Freundin gut funktioniert, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man da ganz spannend leben kann, wenn man sich nicht an diesen Konsum als Basis gewöhnt und immer mal wieder wechselt und Änderungen im Leben fährt. Ich verkaufe z.B. gerade mein Auto und fahre die nächsten 6 Monate mit einem eScooter. Klappt bei mir, weil ich alles in 300m Umkreis habe inkl. Carsharing. Fokus in der Zeit nur auf Arbeit. Danach reise ich für 6-9 Monate und gebe meine Wohnung komplett auf. Da kommt mir Minimalismus und fehlendes Auto sehr zu Gute. Im Anschluss möchte ich mal 2-3 Jahre in einer Großstadt leben und auch da brauche ich kein festes Auto. Dafür geht dann viel für Miete drauf. Danach dann nach Lust und Laune vllt. etwas ländlicher und sich mal 18 Monate einen Porsche leasen.

    Damit habe ich ganz gute Erfahrung gemacht, weil einem das Leben viel intensiver vorkommt und man nicht so in diesen Trott kommt sich an alles zu gewöhnen und irgendwann fliegt die Zeit an einem vorbei.

    1. Hoi Mario,

      danke für den ausführlichen Kommentar 🙂
      Mir gefällt deine Idee und dein Lebensstil. Abwechslung ist in der Tat sehr wichtig und man kann es forcieren. Allerdings kostet das auch einiges und man muss wissen, ob man es sich leisten kann.
      Irgendwann kommt bei mir auch die Zeit, wo ich einige Sachen aufgeben und mehr reisen möchte. Dann werde ich dich sicherlich nochmal nach Tipps fragen 🙂

      Viele Grüsse,
      Alexander

  5. Hey Alex ich hab vor kurzem deinen Blog entdeckt, denn ich habe befasse mich auch seit einiger Zeit mit finanzieller Freiheit.
    Momentan gehör ich allerdings noch zu den nichts tuern, da mein Studium sehr viel Zeit verschlingt und ich wenig Geld zur Seite legen kann. Aber ich möchte das gerne ändern!

    Ich würde mich freuen wenn du mal einen Beitrag zu deiner Haushaltsplanung machen könntest, gerade das tracken von mehreren Konten und so finde ich interessant. Ich habe mal eine zeitlang alle Ausgaben in Excel getrackt, aber das hat mir iwie nicht wirklich zugesagt da das schnell unübersichtlich wird… Was ist deine Lösung?

    Viele Grüße Kevin

    1. Hallo Kevin,

      ich hatte mal 3 Monate am Stück meine Ausgaben per Handyapp getrackt. Danach hatte ich eine gute Übersicht und wieder aufgehört. Vielleicht mache ich das in der Zukunft nochmal, um wieder einen aktuellen Überblick zu bekommen.

      Viele Grüsse,
      Alex

  6. Kann Dich gut verstehen, habe mir damals auch einen zugelegt. Es geht aus meiner Sicht nichts über das Lächeln mit dem man ins Büro kommt wenn man an warmen Sommertagen die Strecke ins Büro offen und mit guten Speed zurückgelegt hat.
    Problematisch wird es nur wenn der Gameboy Effekt einsetzt. Also der Boxter nicht meghr reicht, dann kommt der Elfer. Dann sollt es ein GTS sein. Wobei, so ein Turbo ist schon schöner 🙂

    Bei allen Zielen nur finanziellen Unahbhängigkeit sollte Spass am Leben schon sein. Seien es Restaurantbesuche, ein guter Wein oder sonstige Nettigkeiten.

    In der Schweiz wäre mir der Elfer auf Dauer allerdings zu teuer 🙂

    1. Hallo Mat,

      danke für deinen Kommentar. Sehe ich genauso. Allerdings reizt mich der 911er nicht. Wenn ich upgraden würde, dann zum 458 oder 488 aus Maranello 😉
      Und der 911er ist in der Schweiz nicht teurer als in deutschland. Zumindest damals beim Frankenschock ;-D

      Wenn man ein normales Einkommen hat, passt der Porsche gut ins Budget. Wenn man aber gekündigt hat und finanziell frei ist, dann muss man es sich 2x überlegen. Daher werde ich schauen, ob ich nach der Kündigung überhaupt noch ein Auto brauche oder erstmal ein paar Jahre durch die Welt reise…

      1. Naja, der Porsche mag nicht teurer sein aber die daraus resultierenden Kosten sind es deutlich 🙂 Zumindest wenn ich mich an meine Schweizer Zeit erinnere kosten Tempoübertritte signifikant mehr…..

        Zum Upgrade – ein Elfer ist absolut alltagstauglich. Das geht dem Ferrari und Lambo ab. Evtl. kommt der R8 noch dran aber sonst?
        Der Elfer ist selbst mit Frau und Kind einsetzbar, ansonsten aufgrund des erweiterten Volumen (Notsitze) locker für ein Paar und kurze Urlaube.

  7. Ich habe heute dein Blog förmlich aufgesaugt. Mich haben die Leute wegen meines hohen Zieles auch immer ausgelacht. Ich hab während des Abiturs immer gesagt, ich möchte mit 30, spätestens mit 30, eine Princess M30 haben. Da Autos zwar cool sind, aber soetwas noch cooler ist 😀

    Gruß,

    Pascal

    1. Hi Pascal,

      so ist das immer beim Kommunizieren großer Ziele. Am Anfang lachen sie, am Ende sind sie eingeschüchtert. Nicht weil du es geschafft hast, sondern weil ihnen ihre fehlende Vorstellungskraft peinlich wird. Schließlich messen sie sich mit dir. Wenn du voran kommst und sie nicht, dann fühlen sie sich schlecht. Aber das soll nicht unser Problem sein 😉

      Viele Grüsse,
      Alex

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