Wie werde ich Privatier

Privatier mit 38 – nie wieder arbeiten müssen




In den letzten Tagen wurde ich oft nach meinen Zielen gefragt. Zum einen, weil es Ende des Jahres ist und viele Leute Inspiration suchen.

 

Zum anderen, weil ich mehrere verschiedene Ziele genannt habt. Klar, die eigenen Ziele passen sich im Laufe der Zeit an. Also habe ich die letzten Tage nochmal intensiver darüber nachgedacht.

 

Dabei heraus gekommen ist das Ziel mit 38 Privatier zu sein und nie wieder arbeiten zu müssen. Dabei liegt die Betonung auf „nicht mehr arbeiten müssen“ und nicht auf „nie wieder arbeiten“.

 

Es gibt viele tolle Sachen die mir Spaß machen. Und wenn ich mit 38 nicht mehr für Deckung meiner materiellen Bedürfnisse arbeiten muss, dann kann ich mich den schönen Sachen widmen (siehe das Thema Zeit gegen Geld tauschen).

Lies: Zeit ist Geld. Wie du deine Zeit wertvoller machst

Im folgenden Abschnitt werde ich kurz beschrieben, was ein Privatier ist. Danach werde ich schreiben, welches finanzielles Ziel ich mir dafür setze.

 

Im dritten Abschnitt werde ich beschreiben, wie ich dieses Ziel erreichen will und im vierten Abschnitt, wie mein Fortschritt und der aktuelle Stand ist. Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.

 

Inhaltsverzeichnis:
1) Was ist ein Privatier und heißt das nie wieder arbeiten?
2) Welches finanzielles Ziel habe ich als Privatier?
3) Wie will ich dieses Ziel erreichen?
4) Wie ist mein Finanzplan und der aktuelle Stand?


Was ist ein Privatier und heißt das nie wieder arbeiten?

Platt gesagt ist der Privatier eine Person, die die finanzielle Sicherheit in ihrem Leben erreicht hat. Die Person muss für die Deckung der Lebenshaltungskosten nicht mehr arbeiten.

 

Er bestreitet seine Kosten mit passiven Einkommen. Das ist nicht zu verwechseln mit finanzieller Freiheit, wo man neben der Deckung der Fix-Kosten auch alle anderen Kosten decken kann. Also auch die Erfüllung der eigenen Wünsche wie beispielsweise Reisen, Luxusgüter, weitere Assets und so weiter.

 

Der Privatier muss also für sein (Über)-Leben nicht mehr arbeiten. Der Status als Privatier hat folgenden Vorteile:

Vorteile des Privatiers:

  1. Der Privatier hat keine Ängste bezüglich der Erfüllung seiner Grundbedürfnisse
  2. Der Privatier kann seine verfügbare Zeit frei einteilen und nutzen
  3. Der Privatier hat kein tägliches Pflichtprogramm, Vorgesetzten oder Kunden
  4. Der Privatier hat weniger Risiko sich kreativ/beruflich zu verwirklichen (z.B. Selbstständigkeit)

Aus den vier Vorteilen ergibt sich für mich die Antwort, warum es erstrebenswert ist ein Privatier zu werden.

Wenn ich mir nicht jeden Tag Gedanken um den Job machen muss und ob ich gekündigt werde, dann kann ich viel ruhiger schlafen.

 

Gerade für Menschen mit schlechter Ausbildung, als Aushilfe oder in Zeitarbeit ist dieses Thema ein ständiger Begleiter. Und seien wir mal ehrlich: Wenn ich mir jeden Tag Gedanken darum machen muss, ob ich Essen und ein Dach über den Kopf  haben werde, dann ist die Lebensqualität extrem eingeschränkt.

 

Als Privatier musst du dir diese Gedanken nicht machen, da du genug passive Einkommensquellen hast, welche nicht von heute auf morgen wegbrechen.

 

Außerdem finde ich es sehr schön, wenn ich jeden Tag entscheiden kann, ob ich ausschlafe und wie ich meinen Tag gestalte. Ich kann mir überlegen, ob ich den Tag faulenze, mich weiterbilde, mich mit Freunden verabrede, mich um meine Familie kümmere oder an einem eigenen Projekt arbeite. Und das motiviert ungemein.

 

Beispielsweise habe ich am letzten Wochenende (Samstag und Sonntag) jeweils 15 Stunden an meinem Blog gearbeitet. Ich habe es aber nicht als Arbeit empfunden. Es hat viel Spaß gemacht und ich habe mich sehr produktiv gefühlt.

 

Als Privatier ist man keineswegs eine faule Sau. Man hat einfach die Zeit und die Freiheit seine eigenen Projekte voran zu bringen. Weil dann macht man Sachen, die Spaß machen und Sinn stiften. Man muss sich nur die Frage stellen „was macht man als Privatier“?

 

Ich spiele mit dem Gedanken, mich mehr meinem Hobby des Tanzens zu widmen, vielleicht sogar eine Tanzschule zu gründen. Das könnte ich nicht, wenn ich meinen normalen Angestellten Job habe. Dann habe ich weder die Zeit, noch die Motivation. Außerdem hätte ich immer den Druck, dass ich damit Geld zum Überleben verdienen müsste.

 

Wenn ich ohne passives Einkommen vom Angestellten Verhältnis in die Selbstständigkeit wechsle, dann muss es klappen. Wenn nicht, bin ich finanziell am Arsch. Wenn ich aber passiv Geld verdiene, egal ob die Selbstständigkeit funktioniert oder nicht, dann habe ich viel weniger Risiko und Druck. Außerdem kann ich es machen, wie ich will. Ich muss mir von niemanden etwas vorschreiben lassen.

Lies: Warum finanzielle Freiheit?


Wann ist jemand Privatier?




Privatier ist man dann, wenn man seine Lebenshaltungskosten durch passive Einnahmen decken kann. Dabei hängt es stark von der Höhe der Lebenshaltungskosten ab.

 

Jemand der 2.000€ pro Monat zum Leben braucht, kann eventuell früher Privatier werden, als jemand der 10.000€ pro Monat braucht.

 

Außerdem spielt es eine Rolle, ob man nur für sich selbst oder eine Familie sorgen muss. Wichtig sind also die Höhe des monatlichen Einkommens und die Höhe der monatlichen Kosten.

 

Wenn diese beiden Posten sich konstant und nachhaltig decken, dann ist man ein Privatier. Dabei zählen Steuern natürlich auch als Kosten.

 

Sicherlich kann auch jemand von der Entnahme aus einem Vermögen frei leben und sich als Privatier bezeichnen.

 

Dann spielt aber das Alter, die Höhe des Vermögens und die Höhe der Entnahme eine Rolle. Wenn ein 60 Jähriger ein Vermögen von einer Million Euro hat, kann er jeden Monat 2.500€ entnehmen.

 

Das kann er 400 Monate (bzw. 33 Jahre) lang machen. Er könnte also bis zum Alter von 93 Jahren als Privatier leben. Da er dieses Geld sicherlich nicht nur auf einem 0% Zins Sparbuch hat, wird er außerdem für sein Vermögen Zinsen erhalten und dadurch noch länger als bis 93 Jahre leben.

 

Trotzdem ist für die meisten die Vermögens-Entnahme keine Option, sie wollen ein „unendliches“ passives Einkommen. Nicht weil es sinnvoller ist, sondern weil man sich irgendwie sicherer fühlt.


Wie viel Geld braucht man zum Leben?

Einige stellen sich die Frage, ab wann man als reich gilt und setzen das mit einem tollen Leben gleich. Als reich kann man definieren, dass man von seinem Vermögen oder seinem Passiven Einkommen leben kann. Also ist viel ehr die Frage, wie viel Geld man zum Leben braucht und wie hoch das Vermögen sein muss.

 

Die Höhe des Vermögens hängt stark davon ab, wie viel passives Einkommen du im Monat haben willst und aus welchen Quellen du dein Einkommen ziehst. Wenn du dein Einkommen aus Dividenden am Aktienmarkt ziehst, dann spricht man oft von der 5% Regel.

 

Das liegt daran, dass du erst dein Einkommen aufs Jahr hochrechnen, dann die Steuerabgaben draufschlagen und dann mit der durchschnittlichen Rendite deiner Aktien multiplizierst (beim DAX beispielsweise 7%) musst. Hier die Schritte im Detail:

 

  1. Nimm dein monatliches Einkommen, welches du gern hättest. Beispiel 3.500€
  2. Rechne das auf das Jahr hoch, also mal 12. Beispiel 3.500 x 12 = 42.000€
  3. Das ganze musst du durch 0.75 teilen, da du 25% Steuern auf Kapitalgewinne zahlst. Beispiel: 42.000€ / 0.75 = 56.000€.
  4. Diese Summe musst du durch die zu erwartende Rendite teilen. Beispiel: 48.000€ / 0.07 = 800.000€

Das scheint auf den ersten Blick gar nicht zu viel, wenn man die richtige Sparquote hat. Nagelt mich auf die 7% vom DAX nicht fest, bei Aktien kenne ich mich nicht so gut aus. Ich denke aber, mit dieser Rechnung kann man von den Zinsen bzw. Dividenden leben.

 

Wenn du das Ganze mit Immobilien machen willst, musst du ebenfalls rückwärts rechnen. Der Einfachheit halber gehen wir von einem abgezahlten Portfolio aus. Wir rechnen mit einer Miet-Rendite von 7%, Bewirtschaftungskosten von 25%, IHR Rücklage 10%, Mietausfall-Rücklage 10% und einen gewünschten Cashflow von 3.500€ pro Monat

 

Berechnung des Immobilienportfolios für passives Einkommen:

  1. Man nehme die 3.500 € und multipliziere sie mal 12. Ergibt 42.000€
  2. Man nehme die 42.000€ und rechne die 20% IHR-Rücklage und Mietausfall mit drauf. Das ergibt 42.000€ / 0.8 = 52.500€
  3. Man rechne den individuellen Steuersatz mit drauf. Der liegt hier bei hier ungefähr 33%. Also 52.500€ / 0.67 = 78.358.€ -> aufgerundet 78.500€
    Der eigenen Steuersatz ist progressiv und daher schwieriger zu berechnen. Als Hilfe kann man den Steuersatz mit einer Umkehrrechnung auf der Seite des BMF berechnen.
  4. Man rechne auf diesen Wert die Bewirtschaftungskosten von 25%. Also 78.500€ / 0.75 = 104.666€ -> Aufgerundet 105.000€
  5. Man teilt diesen Wert durch die Mietrendite. 105.000€ / 0.07 = 1.500.000€ .

Lies: Steuerrechner vom BMF
Wie werde ich Privatier

Man braucht also ein abgezahltes Immobilienvermögen von 1,5 Millionen, um einen monatlichen Cash von 3.500€ zu haben. Das mag auf den ersten Blick viel höher klingen, als die 800.000€ für die Aktien. Das trügt aber.

 

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir bei den Immobilien fremdfinanzieren und uns der Mieter die Immobilie abgezahlt.

 

Bei durchgängig 100% Finanzierungen müssen wir nur die Kaufnebenkosten zahlen. Da können wir als Wert 10% nehmen. Also müssen wir nicht die 1.5 Millionen ansparen, sondern nur 150.000€ und dann die 30 Jahre abwarten, bis die Immobilie abgezahlt ist.

 

Da man die 150.000€ fünf Mal so schnell angespart hat wie die 800.000€ für die Aktien, kann man zwischen durch sonder tilgen und die Zeit zur abgezahlten Immobilie verkürzen.

 

Als Fazit: Mit Immobilien wird man viel schneller finanziell frei, als mit Aktien. Dafür hat man aber auch mehr Aufwand in der Akquise und der Pflege der Immobilien. Auf jeden Fall muss man einen Finanzplan und einen Haushaltsplan aufstellen.

 

Was brauche ich an Einnahmen? Wie viel muss ich sparen und wie viel investieren? Und man sollte das Risiko immer im Auge behalten.

Lies: Mein Risikomanagement


Wie funktioniert beim Privatier die Krankenversicherung und Privatier Rentenversicherung?

Das ist eine berechtigte Frage, da man mit dem Ausscheiden aus dem Angestelltenverhältnis sich Gedanken über Krankenversicherung und Rentenversicherung machen muss. Bisher hat sich der Arbeitgeber drum gekümmert und die Kosten teilweise mitgezahlt.

 

Am einfachsten ist es für privatversicherte. Die bleiben in ihrer Versicherung, zahlen aber den kompletten Beitrag.  Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse können ihre Versicherung freiwillig weiter führen. Der Beitrag für freiwillig in der GKV Versicherte wird auf beitragspflichtige Einnahmen von mindestens 1.015€ und maximal 4.425€ pro Monat erhoben.

 

Für die Rentenversicherung ist die Frage noch einfacher zu beantworten. Da wir unser Einkommen aus passiven Quellen beziehen, welche auch im Rentenalter bestehen, sind wir nicht mehr auf die Rentenversicherung angewiesen. Wir zahlen hier nicht mehr ein.

 

Sicherlich kann man noch Einmalzahlungen in die Rentenkasse machen, aber dieses Geld ist in dem eigenen Aktiendepot oder in einer Immobilie garantiert besser aufgehoben.


Welches finanzielles Ziel habe ich als Privatier?

Oft liest man vom „Vorruhestand mit 55“ oder von „mit 55 in Rente“. Mein Finanzielles Ziel ist primär am monatlichen Cash orientiert und erst daraus leitet sich mein Alter ab.

 

Mein Ziel ist monatlich 5.000€ Cash zu haben. Dabei ist es mir sekundär wichtig, aus welcher Quelle das kommt. Hauptsache das Geld kommt als passives Einkommen.

 

Momentan generiere ich mein passives Einkommen aus Immobilien, aus P2P Krediten, aus meinem Blog und online Marketing. Somit bin ich nicht komplett von einer Quelle abhängig.

 

Trotzdem sollen die Immobilien den Großteil ausmachen, da ich Immobilien als sehr stabil ansehe und es immer eine Nachfrage geben wird. Außerdem kann man Immobilien hebeln, so kommt man schneller zum Ziel.

Lies: Mein P2P Zwischenfazit – Erfahrungen nach 9 Monaten

 

Mein Ziel möchte ich in den nächsten vier Jahren erreichen, also im Jahr 2021. Dann bin ich 38 Jahre alt und das ist ein gutes Alter für den Ruhestand. *grins*


Privatier werden – Wie erreiche ich dieses Ziel?




Durch die Beispielrechnung von oben und mein ambitioniertes Ziel von 5.000€ in den nächsten vier Jahren, dürfte jedem klar sein, dass ich sehr kreativ in meiner Strategie sein muss. Sowohl die Erreichung des Zieles durch Aktien, als auch durch abbezahlte Immobilien dauert mir zu lange.

 

Ich will schneller Privatier werden. Daher ist mein Ziel, dass ich die 5.000€ durch finanzierte Immobilien erreichen will. Also Immobilien, auf denen ein Darlehen liegt und die trotzdem Cash abwerfen.

 

In diesem Jahr habe ich Immobilien gekauft, die mir einen Cash von rund 1.000€ im Monat generieren. Ich möchte das die folgenden vier Jahre ebenfalls machen. Also jedes Jahr so viele Immobilien kaufen, dass sie mir zusätzlich 1.000€ abwerfen.

 

Da passives Einkommen skalierbar ist, addieren sich die monatlichen 1.000€ aus den Jahren. Somit habe ich im ersten Jahr 1.000€ monatlich, im zweiten Jahr 2.000€ monatlich bis hin zu 5.000€ monatlich im fünften Jahr.

 

Wenn man dann noch das Jahr 2016 als Ausbildungsjahr dazu nimmt (wo ich mein Immobilien-Wissen aufgebaut habe), dann habe ich mein Ziel in insgesamt sechs Jahren anstatt in zehn Jahren erreicht. Die zehn Jahren hatte ich in meinem ersten Blog-Post geschrieben.

Lies: 50 Wohnungen in 10 Jahren

 

Da ich sehr gerne die Strategie der Verdoppelung meiner Ziele für das Folgejahr fahre, könnte ich mein Ziel vielleicht sogar schon früher erreichen. Wir werden sehen. Für mich heißt es erstmal, weitermachen wie bisher. Geld sparen, Immobilien raussuchen, kaufen.


Wie ist mein Finanzplan und der aktuelle Stand?

Den Fortschritt meines Weges zur finanziellen Sicherheit und zur finanziellen Freiheit halte ich in einer Excel-Tabelle fest. Am Ende jedes Monats blogge ich einen Abschluss-Bericht über die Entwicklung des aktuellen Monats. In diesem Excel kann man sehen, wie viel Prozent ich von meinem Ziel erreich habe.

 

Um die einzelnen Blog-Posts zu finden, einfach „Abschluss“ in der Suchmaske auf meiner Seite eingeben. Beispielhaft hier das Excel vom Abschluss November.

Cashflow November 2017

Im November war ich bereits bei 1.407€ von den angestrebten 5.000€. Ich habe rund 28% geschafft. Da die P2P Einnahmen etwas schwanken, schwankt die Prozentzahl ebenfalls ein bisschen. Die grössten Sprünge mache ich immer, wenn eine neue Immobilie in meinen Bestand kommt.

 

Allerdings möchte ich auch versuchen, mehr Einnahmen über meinen Blog zu bekommen.

 

Das schaffe ich aber nur, wenn ich kontinuierlich guten Inhalt poste und den Leuten Mehrwert biete. Sei es durch gute Inhalte oder gute Empfehlungen. Für mich ist das Ganze so interessant, da ich nicht auf die Feedback-Schleifen bei den Immobilien warten muss, sondern ständig neue Artikel schreiben und veröffentlichen kann.

 

Fazit: Mein Ziel sind 5.000€ pro Monat in den nächsten vier Jahren. Dann könnte ich mit 38 Jahren in den Ruhestand gehen. Dann hätte ich 11 Jahre gearbeitet (von 27-38).

 

Gar nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass die meisten Deutschen rund 45 Jahre (von Anfang 20 bis 67) arbeiten.

 

Habt ihr ein ähnliches Ziel? Bis wann wollt ihr Privatier sein und wie wollt ihr das erreichen? Postet es in die Kommentare!

Lies: Meine Vision

Lies: Ich bin Millionär. Hell yeah, baby!

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24 Kommentare

  1. Wow, passives Einkommen i.H.v. 5000€ in nur 11 Jahren als Angestellter, genial!
    Ich bin gespannt, ob du das schaffst, wobei es mich wundern würde wenn nicht 😅

  2. Hast du noch Tipps für die Leute mit einem kleinen Geldbeutel? Mein Mann studiert noch einige Monate, ich bin in Elternzeit. Eine Immobilienfinanzierung bekommen wir daher bei keiner Bank. Wir setzen aktuell auf ETFs, Unternehmensbeteiligungen (Companisto) und ab nächster Woche P2P Kredite (Mintos). Erste Schritte in die richtige Richtung?

  3. Mir gefällt erstmal die Art wie Du schreibst, das ist sehr angenehm zu lesen. Ich habe auch einige Immos und bin dort auch auf einem guten Weg. Mit P2P-Krediten möchte ich jetzt langsam anfangen. Hast Du da Tipps oder schon mal einen Blog dazu geschrieben?
    Vielen Dank vorab

    1. Vielen Dank Peter! Zu P2P habe ich einiges auf dem Blog geschrieben. Oben rechts in der Navigationsleiste findest du eine Such-Maske. Dort kannst du mal P2P eingeben, dann bekommst du die passenden Blogeinträge angezeigt.

  4. Sehr interessantes Ziel,
    Wie generierst du den Eigenanteil bei den Käufen zukünftiger MFHs
    Ich möchte mein Portfolio auch erweitern,
    Aktuell hat meine finanzierende Bank bei meinem ersten 110% finanziertem Objekt EK als festgeschriebenem Wert gefordert

    1. Hallo Matthes,

      ich kann von meinem Gehalt als Angestellter jeden Monat rund 2000€ zurücklegen. Dazu kommt Bonus-Zahlungen und der Cash aus den bestehenden Immos. Das sind dann jedes Jahr rund 30.000€, die ich neu zum Investieren habe. Wenn der Stein erstmal ins Rollen gekommen ist, dann wird es immer einfacher. Das aktuelle MFH hat mich rund 13.000€ an Kaufnebenkosten gekostet. Innerhalb von 1,5 Jahren habe ich die mit dem Cash vom Haus wieder drin.

      Viele Grüsse,
      Alex

  5. Hallo Alex,

    vorab nochmal vielen herzlichen Dank für deinen Blog und diesen Beitrag. Ich habe ihn gerade erst gelesen, nachdem ich über eine Facebook Page auf dein Profil und dann auf deinen Blog gekommen bin.

    Ich bin sehr begeistert von der Transparenz und der Qualität deiner Inhalte und möchte dich hiermit motivieren weiter Gas zu geben!

    Sehr gute und rationale Entscheidungen – keep on pushing!

    Viele Grüße,

    Marius Quast

  6. Servus Alex,

    auch von mir alles Gute für Dich und dass Du Deine Ziele erreichst.

    Eine Frage nur zu Deinen Immos. Ich habe selber 2 ZFH. Hast Hausverwaltungen beauftragt oder kümmerst Du Dich selber?

    Beste Grüße
    Benny

    1. Hallo Benny, ich benutze bei ETWs nur die WEG Verwaltung und beim MFH eine normale Verwaltung für alles. Die Sondereigentumsverwaltung bei den Wohnungen mache ich momentan selber.
      Hier kannst du nachlesen warum und wie das geht:
      Verwaltung aus der Ferne

  7. Hubu! Gerade Langeweile am Strand gehabt und den Beitrag nochmal gelesen.
    Wo finde ich in deiner Exel Liste die Versteuerung deiner P2P Kredite?
    Gruß aus Kapstadt
    Pierre

      1. Hallo Alexander,
        Hast du ein Unternehmen das die P2P besitzt oder hälst du diese Privat?
        Habe mich schon mit dem Steuerrecht beschäftigt, muss aber demnächst mal zu einem Steuerberater.
        Also ist die aktuelle Lage so, dass man wenn man die bekommenen Zinsen reinvestiert und sich nichts auszahlen lässt, keine Steuern zahlt? Sehe ich das richtig?

        Gruß
        Christian
        P.S. Bin gerade auf deine Seite durch dein Kommentar unter Aarons Youtube Video gestoßen. 🙂

  8. Toller Blog, verfolge ich schon längere Zeit mit großer Beigeisterung und viel Interesse. Insbesondere dieser Artikel motiviert und inspiriert mich für meine eigenen Investment-Vorhaben. Eine Frage: Wie bestimmst du bei der Berechnung deines monatlichen Cashflows die prozentualen Kosten für IHR und Bewirtschaftung?

    Gruß aus Köln,
    Felix

    1. Hi Felix,
      die IHR berechne ich bei Eigentumswohnungen mit 0,5 Cent x Quadratmeter Wohnfläche x Monat. Bei einem Mehrfamilienhaus sind es 10€ pro Quadratmeter pro Jahr.

      VG Alex

  9. Hallo alex,

    Eine Frage,? Ich bin jetzt neu in dieser Branche momentan. Ich möchte eine Wohnung kaufen.
    Könntest du eine Bank empfehlen die einen guten Zins anbieten ? Wäre nett wenn du eine Antwort für mich hättest.

    Mit freundlichen Grüßen

  10. Sehr Interessant. Ich habe mich auch die Kanäle von Alex Fischer und co. aufgesaugt.
    Deine Denkweise gefällt mir: Ich mache mehr -> Weniger Konkurrenz 😀
    Kommt meiner sehr nahe 😀
    Meine heißt: Im leben geht es immer um Wahrscheinlichkeiten. Also erhöhe deine Wahrscheinlichkeiten zu Siegen! 😀
    Finanziell Frei wäre ich, nach jetziger Situation wenn ich einen Jährlichen Cashflow von ca. 6.000€ (In Worten Sechstausend) hätte 😀

    Mich interessiert dein Standpunkt zu meinen Kleinen inneren Kritiker:
    Mich haben einige Sachen immer abgehalten in Immobilien zu investieren:
    1. Aus Immobilien kommt man nicht schnell raus. Sprich wenn z.B. in Europa mal nicht mehr so stabil ist
    2. Man geht ein Investment über 30-40 Jahre ein -> Die Politik kann sehr oft wechseln und dementsprechend die Rendite Erwartungen, Steuerliche-, Abschreibungs- Möglichkeiten können sich sehr stark ändern.
    3. Wir sind am Ende des Booms, Wohnungen sind Teuer -> lieber Warten, da dann mehr Mietrendite ?
    4. Klumpenrisiko.
    5. Was mache ich mit Mietnormaden, wie wirkt es sich auf die Rendite aus? Gibt es eine Versicherung, da eine Versicherung das Risiko kalkulierbar macht 🙂
    6. Was passiert, wenn ich mal eine Zeit Arbeitssuchend werde?

    (Die Fragen würden sich auch für einen Blogartikel anbieten :D)

    Den Leverage-Effekt den du ansprichst, kann man auch an der Börse ausnutzen (Lombardokredit) nur das an der Börse die Preise Täglich festgestellt werden können.

    Gruß,
    Pascal

  11. Der Privatier wird in der heutigen Arbeiter Sklaven Gesellschaft als Penner vorgeurteilt
    Teilweise stimmt das schon-denn man verhält sich mit der Zeit anders-man wird sensibler ,pingelischer , träger etc !!
    Aber natürlich ist man als Privatier trotz der Nachteile(kann man ja ändern) im Vorteil

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